13:30

Mitgliederversammlung des Altettaler Ring e.V.

Die Mitgliederversammlung des Altettaler Ring e.V. findet am 5. Mai 2018 in Ettal statt.

Wenige Tage vorher eröffnet die Bayerische Landesausstellung in Ettal. Für Teilnehmer der Mitgliederversammlung wird es eine Sonderführung durch die Ausstellung geben.

Beginn der Mitgliederversammlung ist 13:30h, sie findet in den Räumen über der Klosterpforte statt.

10:00

50-jähriges Klassentreffen der Absolvia XLIX des Jahres 1968

Treffen findet in München statt, Ansprechpartner ist Bernhard Kolb unter kolb.blok@gmail.com

16:00

Klassiktage: König Ludwig II, Richard Wagner, Hermann Levi – ein musikalischer Dialog

Freitag, 15. Juni 2018, 16:00 Uhr, Chinesensaal im Kloster Ettal

Die Musikwelt um 1880

Hermann Levi (Ehrenbürger von Garmisch-Partenkirchen) und seine Zeit – porträtiert in einem wissenschaftlichen Dialog, umrahmt von Briefzitaten und Musikausschnitten.

Beim Operndirigenten Hermann Levi liefen die aktuellsten Musikströmungen der damaligen Zeit zusammen. An seiner Biografie lässt sich das kulturelle Leben in München, das besondere Verhältnis von Königs Ludwig II. zu Richard Wagner und die Stellung von jüdischen Künstlern in der deutschen Gesellschaft ablesen.

Musik von Richard Wagner, Hermann Levi, Johannes Brahms und Anton Bruckner.

  • Prof. Dr. Hans-Joachim Hinrichsen (Zürich)
  • Prof. Dr. Stephan Mösch (Karlsruhe)
  • René Perler (Bassbariton) und Edward Rushton (Pianist)

Mehr Informationen zu den Klassiktagen

20:00

Klassiktage: «Seelenverwandtschaft» Kammermusikkonzert

Freitag, 15. Juni 2018, 20:00 Uhr, Internatskapelle im Kloster Ettal

  • Prof. Christian Altenburger (Violine)
  • Lydia Altenburger (Violine)
  • Prof. Thomas Selditz (Viola)
  • Stephanie Drach (Viola)
  • Franz Ortner (Violoncello)
  • Prof. Markus Schirmer (Klavier)
  • Edward Rushton (Klavier)
  • René Perler (Bassbariton)

Hermann Levi, Sechs Lieder op. 2

Johannes Brahms, Klaviertrio H-Dur op. 8

*** Pause

Anton Bruckner, Streichquintett F-Dur

Dieses Konzert nimmt Bezug auf das am Nachmittag stattfindende Wissenschaftlergespräch und es erklingen Höhepunkte der romantischen Kammermusik.
Hermann Levi verband eine grosse Freundschaft mit Johannes Brahms. Maßgeblichen Anteil am wachsenden Ruhm Bruckners hatte der Dirigent Hermann Levi, dessen Dirigat Bruckners siebter Symphonie einen Siegeszug ohnegleichen bescherte. Bruckner selbst war wiederum ein Verehrer von Richard Wagners Werken.

Das Klaviertrio in H-Dur ist Brahms’ erstes und zugleich sein letztes Klaviertrio. Der 53jährige Brahms war mit seinem einstigen Frühwerk nicht mehr zufrieden, es war ihm zu “geschwätzig” und umständlich. So revidierte er das Stück, welches fortan als ein «ästhetisches Manifest» für die Prinzipien seiner Kunst bezeichnet wurde.

Das Streichquintett in F-Dur ist zwischen der 5. und 6. Sinfonie entstanden und gilt als einziges vollgültiges Kammermusikwerk des Symphonikers Bruckner. Das Scherzo forciert den tänzerisch-rhythmischen Gestus und das «Schlagen der Zeit», während das Adagio demgegenüber einen Stillstand, geradezu eine Aufhebung der Zeit zelebriert und so zum absoluten Höhepunkt des Werks wird. Der Wiener Hofkapellmeister Hellmesberger drückte sich nach der Fertigstellung der Komposition allerdings jahrelang vor einer Uraufführung und auch die Musiker befürchteten eine Blamage. Schliesslich jedoch führte das Werk zu Bruckners Durchbruch beim Wiener Publikum.

Mehr Informationen zu den Klassiktagen

19:15

Klassiktage: Festkonzert „Mythos Bayern“

Samstag, 16. Juni 2018, Innenhof und Basilika im Kloster Ettal

Innenhofkonzert, 19:15 Uhr

Blechbläserensemble der Bayerischen Staatsorchester

Richard Wagner, Ouvertüre aus Tannhäuser

Sergei Prokofjew, Auszüge aus «Der feurige Engel»

Rainer Bartesch, Mythos Bayern (Uraufführung)

 

Konzert in der Basilika, 20:00 Uhr

Orchestra of Europe

Dirigent: Jan Caeyers

Solistin: Alissa Rossius, Flöte

Solist: Rainer Bartesch, Alphorn


Rainer Bartesch

Gletscher-Atem, für Alphorn und Streicher


Wolfgang Amadeus Mozart (1756–1791)

Adagio und Fuge c-Moll KV 546


Wolfgang Amadeus Mozart

Konzert für Flöte und Orchester, G-Dur, KV 313

 

Pause

 

Franz Schubert (1797-1828)

Sinfonie Nr. 5, B-Dur, D 485

 

Die Bläser der Bayerischen Staatsorchester begrüßen das Publikum im Innenhof des Klosters mit Werken von Richard Wagner und vom russischen Komponisten Sergei Prokofjew, der kurzzeitig in Ettal wohnte. Eine spannende Auseinandersetzung zum Thema der Landesausstellung darf im Werk «Mythos Bayern» von Rainer Bartesch erwartet werden.

Der Bläserklang begleitet das Publikum weiter in die Basilika, wo das Alphorn nun als Soloinstrument übernimmt. Gletscher-Atem (2013) ist ein archaisches, ganz in sich ruhendes Werk mit großer spiritueller Strahlkraft. Über ein langsam schreitendes Ostinato entspinnt sich allmählich ein Dialog zwischen Alphorn und Streichern, der sich zu einem weiten melodischen Bogen formt und sich zu monumentaler Größe verdichtet – vergleichbar mit dem Bild eines Gletschers, der scheinbar ruht, sich aber doch unaufhaltsam mit gewaltigen Kräften talwärts bewegt.

Adagio und Fuge KV 546 von Wolfgang Amadeus Mozart schliessen daran an. Das markante Fugenthema gehört zu den eindrücklichsten überhaupt und wird durch verschiedene Tonarten geführt.
Führt man Adagio und Fuge in einfacher Besetzung aus, so ist es ein Beitrag zur Wiener Tradition des sogenannten “Fugenquartetts”, welches von Kaiser Joseph II. als Genre besonders geschätzt wurde. Die kaiserlichen Hofkomponisten Johann Georg Albrechtsberger und Antonio Salieri waren darauf spezialisiert und es ist durchaus möglich, dass Mozart mit seinen Kollegen in eine Art Wettbewerb treten wollte, um dem Kaiser seine Meisterschaft im Fugenschreiben zu beweisen.

Mozart sollte für den holländischen Musikliebhaber Ferdinand Dejean drei Flötenquartette und zwei Flötenkonzerte schreiben und dafür ein fürstliches Honorar kassieren. Für beide Flötenkonzerte griff er allerdings auf bereits vorhandene Werke zurück. Man vermutet die Entstehung des Werkes um 1777. Der damals 21-jährige Mozart wollte seiner Schwester Nannerl zum Namenstag ein Flötenkonzert komponiert. Dies erklärt, weshalb Dejean nur einen Bruchteil des Honorars bezahlen wollte. Die Form des G-Dur-Konzertes orientiert sich an den Mustern, welche Mozart in seinen Violinkonzerten aus dem Jahre 1775 entwickelt hatte. Dem Orchester ist auch hier eine weitgehend eigenständige Rolle zugeteilt.

Die 5. Sinfonie bildet einen eigenen neuen Typus von Sinfonien bei Schubert. Sie ist eine heitere, kleine Sinfonie, die den frühen melodisch, innigen Kompositionen zuzuordnen ist, geprägt vom Schubertschen Liedschaffen. Vom Schubert-Freund Leopold von Sonnleithner wird sie als die «liebliche Sinfonie in B-Dur» bezeichnet. Das Werk hat eine kleine Besetzung: ohne Klarinetten, Trompeten, Pauken und nur mit einer Flöte. Somit repräsentiert das Werk ein ganz eigenes sinfonisches Konzept. Seine Substanz liegt im Zarten und Leisen, in der Anwendung feiner Mittel. Die erste öffentliche Aufführung fand am 17. Oktober 1841 statt. Der Kritik gefiel das Werk, woran sich bis heute nichts geändert hat. Die 5. Sinfonie ist die meistgespielte unter den frühen Sinfonien.


Mehr Informationen zu den Klassiktagen

15:00

Klassiktage: «Ritter: Beschützer – Krieger – Kavaliere» - Liedernachmittag

Sonntag, 17. Juni 2018, 15:00 Uhr, Internatskapelle im Kloster Ettal

  • René Perler, Bassbariton
  • Edward Rushton, Klavier

Rittertum im 19. Jahrhundert. Die Ettaler Ritterakademie winkt dabei aus vergangenen Zeiten hindurch.

Ein Liedrezital mit ausführlichen Historien-Balladen, sanften Liebesliedern, schaurigen Gespenstersagen und haarsträubenden Schilderungen von Feuersbrünsten.

Der Schweizer Bassbariton René Perler versteht es, mitreißend dramatisch von alten Zeiten zu erzählen.

Mehr Informationen zu den Klassiktagen

10:00

20-jähriges Klassentreffen der Absolvia LXXIX des Jahres 1998

Ansprechpartner sind Torsten Macel und Nicolas Fellner

10:00

15-jähriges Klassentreffen der Absolvia LXXXIV des Jahres 2003

Ansprechpartner ist Clemens Deyerling